Frankfurter Stadtquartiere: das Europaviertel

Eine kleine Schockermeldung war es für Frankfurts Stadtväter Ende 2013 schon: der Bau der neuen U-Bahnstrecke ins Europaviertel wird aller Voraussicht nach rund 50 Millionen Euro mehr kosten als geplant. Muss das sein? – fragten sich viele Frankfurter Ende Dezember und die Antwort lautet eindeutig: ja! Denn kaum ein Viertel in der Mainmetropole hat in den vergangenen Jahren derart an Bedeutung gewonnen wie das Europaviertel. Wir stellen das gigantische Neubauprojekt in unserer Reihe „Frankfurter Stadtquartiere“ heute vor.

Neubauprojekt unweit des Europaviertels: vivere
Neubauprojekt unweit des Europaviertels: vivere

Unweit der Innenstadt und des Bankenviertels auf dem beinahe 100 Hektar umfassenden Gelände des alten Hauptgüterbahnhofes entstanden, befindet sich das neue Stadtquartier seit 2005 im Bau. Abgeschlossen werden soll das städtebauliche „Juwel“ mit einem Investitionsvolumen von mehreren Milliarden Euro voraussichtlich im Jahr 2019.

Gebaut wird an Hotels, Gewerbeimmobilien, Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen – und zahlreichen Neubauwohnungen. Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, werden hier ca. 30.000 Menschen arbeiten und um die 10.000 Menschen wohnen.

Herz des Viertels soll die im Sommer 2013 eröffnete Skyline Plaza mit ca. 38.000m² Verkaufsfläche und mehr als 170 Shops, Bistros und Restaurants sein.

Im Europaviertel entstehen 3.800 Neubauwohnungen

Das Europaviertel verspricht Leben im Kern der City: hier entstehen bis zum Jahr 2019 insgesamt ca. 3.800 neue Wohnungen. Die ersten ca. 1.500 Neubauwohnungen waren in kürzester Zeit verkauft – zu Quadratmeterpreisen von weit über 4.000 Euro.

Das Quartier unterteilt sich in die zwei großen städtebaulichen Bereiche Ost und West. Der Westen, wo die Neubaugebiete im Wohnbereich dominieren, soll im Laufe der kommenden Jahre mit dem benachbarten Gallusviertel und dem Rebstockviertel zusammen wachsen. Im Osten siedeln sich im Vergleich dazu mehr Gewerbeimmobilien an.

Wer in dieses Quartier zieht, möchte natürlich von einer optimalen Infrastruktur ausgehen. Geplant ist deshalb der Bau neuer Kitas und Betreuungseinrichtungen, Fitnesscenter und einer Vielzahl gastronomischer Angebote. Neben denen, die es im nahen Umkreis der Frankfurter Innenstadt ohnehin bereits gibt.

Auch wer den Blick ins Grüne mag, kommt auf seine Kosten, zum Beispiel im nahen Rebstockpark oder im Europagarten, der direkt im Viertel angelegt wurde.

Optimale Verkehrsanbindung

Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel mit kurzen Wegen in die City, in andere Stadtteile oder zum Flughafen, erreicht man im Europaviertel in wenigen Minuten. Eine der schnellsten innerstädtischen Verbindungen wird zweifellos die Weiterführung der U5 sein, die spätestens 2018 abgeschlossen sein soll.

Neubauwohnungen und Bauvorhaben in Frankfurt und bundesweit finden Sie auf dem neubau kompass.

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