Neues Wohnquartier in Frankfurt-Niederrad bald Realität

Es geht voran mit den Planungen und Konzepten für ein neues Wohnquartier in Frankfurt-Niederrad. Was vor einigen Jahrzehnten als reine Bürostadt gebaut wurde, ändert nun sein Gesicht. „Redevelopment“ heißt das Zauberwort dafür. Die Stadtverwaltung steht dahinter, denn wenig ist in der Mainmetropole so knapp wie neuer Wohnraum.

Neubauprojekt in Frankfurt-Niederrad: fortyfour
Neubauprojekt in Frankfurt-Niederrad: fortyfour

Wenn Bürotürme in Wohnhäuser umgewandelt werden, bedarf es allerdings auch einiger spezieller Anforderungen: besonders beim Thema Schall- und Brandschutz, beim Anlegen von Fluchtwegen und bei der Integration von Küchen und Bädern in den Räumen. Auch die Zimmerhöhe muss entsprechend angepasst werden. Mindestens 2,50 Meter hoch sollten die künftigen Wohnräume schon sein.

Wohnungsvielfalt und neue Einkaufsmöglichkeiten

Im Zuge der Umgestaltung des Bürostandortes Niederrad werden leer stehende Bürotürme zu neuen Wohnungen umgewandelt. Dabei ist Vielfalt gefragt: Eigentumswohnungen sind ebenso in der Konzeption wie Mietobjekte oder Studentenwohnungen. Ein Beispiel für die erfolgreiche Umwandlung dieser Art ist der Büroturm in der Lyoner Straße 19. Rund 100 Apartments sind hier entstanden. Die Investitionskosten: 18 Millionen Euro.

Das ist natürlich ein Batzen Geld, aber eine Kleinigkeit gegenüber dem, was die ABG derzeit in Niederrad vorhat. Für rund 38 Millionen Euro sollen 134 Wohnungen in der Bürostadt realisiert werden. Auf dem Gelände einer früheren Kleingartenanlage in der Lyoner Straße wird die Umwandlung des Bürostandortes in ein urbanes Wohnquartier nun weiter Realität. Dabei soll es nicht allein bei den Wohnungen bleiben: errichtet wird auf dem Gelände auch eine Kita.

In einem zweiten geplanten Neubauprojekt in der Hahnstraße will die ABG neben weiteren 170 Wohnungen auch die erforderliche Infrastruktur mit liefern: deshalb werden im Erdgeschoss der künftigen Mehrfamilienhäuser ein Discounter, eine Drogerie und ein Supermarkt entstehen. Das ist nötig, denn bislang mangelt es in der Bürostadt an der erforderlichen Infrastruktur für ein neues Wohnquartier.

Noch fehlt es an Infrastruktur

Zwar gibt es in der (ehemaligen) Bürostadt gute Anbindungen ans S-Bahnnetz, an Straßenbahnen und Busse, dafür haben die vielen Berufspendler der letzten Jahre und Jahrzehnte gesorgt. Was allerdings bislang zu kurz gekommen ist, sind neben Einkaufsmöglichkeiten und Kinderbetreuungsplätzen auch gastronomische Angebote und kulturelle Highlights, die ein urbanes Stadtquartier erst wohnlich machen.

Aber die Investoren geben sich optimistisch: weitere Bauträger werden kommen und mehr Büroquartiere zu Wohnhäusern umbauen. Je mehr Menschen später in Niederrad leben, desto mehr Gaststätten, Cafés, Kulturstätten und Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden entstehen, so die öffentliche Meinung.

Gesucht: ein neuer Name für die Bürostadt

Bislang ist bei der Umgestaltung der Bürostadt vorwiegend vom „Lyoner Viertel“ die Rede. Das ist jedoch noch ein „Working Title“. Es fehlt ein neuer Name für das künftige Stadtquartier. Denn wer möchte schon gerne in einem Viertel leben, das „Bürostadt Niederrad“ heißt?

Pläne für die Umgestaltung des ehemaligen Büroquartiers gibt es genug. Damit zählt Frankfurt zu den Vorreitern im Bereich „Redevelopment“. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie es mit den Bauprojekten in Niederrad weiter geht. Zum Verkauf stehen aktuell zum Beispiel 17 Eigentumswohnungen der gehobenen Kategorie im Neubauprojekt „fortyfour“.

Aktuelle Bauvorhaben und Neubauprojekte im Großraum Frankfurt finden Sie auf dem neubau kompass.

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