Frankfurter Immobilienmarkt expandiert – weiterhin Engpass im Neubaubereich

Der Frankfurter Immobilienmarkt zog im ersten Halbjahr 2014 rasant an. Das ergibt der jüngste Bericht des Gutachterausschusses für Immobilienwerte Frankfurt. Die Auswertung bezieht sich auf die ersten 6 Monate des Jahres. In diesem Zeitraum sind sowohl die Transaktionen als auch der Geldumsatz mit Immobilien in die Höhe geschossen.

Der Immobilienumsatz ist dem Bericht zufolge (Gewerbeimmobilien eingeschlossen) im ersten Halbjahr 2014 in Frankfurt um 30 Prozent gestiegen. Wie kaum anders zu erwarten, hat der knappe Wohnraum dazu beigetragen, dass auch die Preise kontinuierlich anziehen. Leider hat der Neubaubereich zu den Transaktionszuwächsen wenig beigetragen. Der Anstieg ist vorwiegend auf den Verkauf von Bestandsimmobilien zurück zu führen.

Rückgang im Neubaubereich um 11 Prozent

Neubauwohnungen sind Mangelware im Großraum Frankfurt. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass die Verkaufszahlen im Neubaubereich in den ersten 6 Monaten um 11 Prozent zurückgingen. Angestiegen hingegen sind die Preise und zwar um 6 Prozent.

Westend am teuersten

Die teuersten Neubauwohnungen in der Mainmetropole sind derzeit im Westend für durchschnittlich 7.520 EUR/qm zu haben. Am günstigsten kommen Käufer in Griesheim und Nied weg: hier kostet der Quadratmeter im Durchschnitt 3.110 Euro.

Neubauprojekt in Frankfurt-Riedberg: WESTLINE
Neubauprojekt in Frankfurt-Riedberg: WESTLINE

Insgesamt lässt sich sagen, dass Käufer im Frankfurter Westen generell noch die größten Chancen auf im Vergleich preisgünstigen Wohnraum haben. Dabei sind die Wohneinheiten im Schnitt gar nicht so klein. Die durchschnittlichen Wohnungsgrößen liegen hier um die 92 qm.

Mehr Neubau-Immobilien über 500.000 EUR verkauft

Während die Anzahl der verkauften Neubau-Immobilien im ersten Halbjahr 2014 insgesamt rückläufig war, ist der Prozentsatz der Neubauobjekte, die zu Preisen über 500.000 EUR verkauft wurden, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent gestiegen. Einzig für Reihenmittel- und Reihenendhäuser wurden vereinzelt Preise unter 500.000 EUR gezahlt. Wachsendes Käuferinteresse finden in Frankfurt derzeit Doppelhaushälften und freistehende Einfamilienhäuser.

Insgesamt zeigt sich die Lage auf dem Frankfurter Immobilienmarkt im 1. Halbjahr 2014, zumindest was den Neubaubereich betrifft, angespannt. Es gibt zu wenig bezugsfertige großflächige Neubaugebiete. Bis auf eine Ausnahme: den Riedberg. Hier befindet sich auch das auf unserem Foto dargestellte Neubauprojekt WESTLINE  mit Eigentumswohnungen, Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern.

Mehr zu aktuellen Bauvorhaben im Großraum Frankfurt lesen Sie auf dem neubau kompass.

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