Weniger Neubauwohnungen in Frankfurt als im Vorjahr

Wer dieser Tage durch Frankfurt fährt, passiert eine Reihe von Baustellen, davon befinden sich zahlreiche in der Innenstadt. Es hat den Anschein, als schössen Neubauprojekte wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden, aber so ganz stimmt der schöne Schein nicht mit der Realität überein. In „Mainhattan“ werden derzeit 9 Prozent weniger neue Wohnungen und Häuser realisiert als im Vorjahreszeitraum. Bezogen auf die Zahl der einzelnen Neubauprojekte entspricht das einem Rückgang von über 21 Prozent.

Dennoch: es tut sich einiges, zu deutlich höheren Preisen als im Vorjahr

Beim Bau und Kauf von Neubauprojekten gibt es Viertel, die in der Gunst von Bauträgern und Käufern ganz weit vorne stehen. Damit hat sich eine Marktstudie von bulwiengesa beschäftigt. Die meisten Neubauwohnungen (exakt 2.249 waren es im Dezember 2014) entstehen in Innenstadtlagen.

Neubauprojekt in Bockenheim: Living Leo
Neubauprojekt in Bockenheim: Living Leo

Zum Beispiel im Gallus. Wenige Viertel haben in den letzten Jahren eine vergleichbare Entwicklung durchlaufen wie dieses zentrale Quartier. Fast ebenso beliebt ist das Gutleutviertel. Auch im Europaviertel geht es hoch her im wahrsten Sinne des Wortes. Hier entsteht zum Beispiel der Wohnturm PRAEDIUM mit 242 Eigentumswohnungen.

Jeder dritte Neubau ist im Nordwesten

Jedes 3. Neubauprojekt, das derzeit in Frankfurt entsteht, wird im Westend, Nordend-West oder in Bockenheim gebaut. Ein Beispiel dafür ist der Neubau „Living Leo“ (Foto) mit insgesamt 167 neuen Wohnungen in Frankfurt-Rebstock. Der Baubeginn ist bereits erfolgt, die Wohnungen umfassen Größen zwischen ca. 52m² und ca. 137m². Lesen Sie mehr zum Bauvorhaben.

Weniger Wohnungen mit mehr Wohnraum

Zwar ist die Anzahl der Neubauprojekte in Frankfurt insgesamt gesunken, dafür werden die Wohnungen und Häuser laut bulwiengesa künftig wieder größer. Das rechtfertigt auf der einen Seite natürlich die Preissteigerung bei den Projekten, berücksichtigt andererseits jedoch nicht die wachsende Zahl von Senioren und Singles, die häufig kleinere Wohneinheiten bevorzugt. Zwar gibt es für diese Zielgruppen „Mikrowohnungen“ zwischen ca. 25m² und ca. 40m², aber ob diese ausreichen, um der demografischen Entwicklung beizukommen, ist noch ungewiss.

Alle Neubauprojekte in den genannten Stadtteilen und darüber hinaus im Großraum Frankfurt finden Sie auf dem neubau kompass.

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