Immobilien Frankfurt: 15,7 Jahresgehälter für Eigentumswohnung

Mit der Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt beschäftigt sich jährlich auch die Postbank in ihrem „Wohnatlas“. Seit einigen Tagen liegt die aktuelle Version dieser Studie vor. Demnach liegt Frankfurt auf Rang 4 der Städte mit der stärksten Kaufpreisentwicklung von 2012 bis 2016.

Für die Studie haben Immobilien-Experten die Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten in 402 Landkreisen und kreisfreien Städten im Bundesgebiet verglichen.

15,7 Jahresgehälter für eine Wohnung

So stiegen der Studie zufolge Frankfurts Immobilienpreise in der Vierjahresspanne um 28,9 Prozent. Die Einkommen in der Metropole zogen im Vergleich um 20,9 Prozent an. Das heißt: wer sich aktuell eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus zulegen möchte, muss trotz niedriger Zinsen dafür tiefer in die Tasche greifen als noch vor ein paar Jahren. Rund 15,7 durchschnittliche Jahreseinkommen kostet eine Wohnung mit 100 Quadratmeter Wohnfläche. Um das verfügbare Pro-Kopf-Jahreseinkommen zu ermitteln, nimmt man die Summe verfügbarer Nettoeinkommen der privaten Haushalte einer Stadt, geteilt durch ihre Bevölkerungszahl. (Quelle: Postbank Studie Wohnatlas 2017)

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Neu im Europaviertel entsteht „THE LINK“. Bild: PROJECT Immobilien Frankfurt

84 Prozent mehr preisintensive Wohnungen

Auch der Gutachterausschuss der Stadt Frankfurt vergleicht regelmäßig die Kaufpreisentwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Auffällig im Jahresvergleich ist, dass in 2016 rund 84 Prozent mehr Wohneinheiten zu Kaufpreisen ab 7.000 Euro pro Quadratmeter veräußert wurden als noch in 2015. Die meisten davon im Europaviertel. Hier entstehen aktuell zahlreiche Wohntürme, was ein Grund für den rasanten Anstieg im preisintensiven Segment sein könnte. Die wenigsten Wohneinheiten zu Quadratmeterpreisen über 7.000 Euro wurden im Ostend/Riederwald vergeben.

Sophie
Eine der zahlreichen Neubauwohnungen in Frankfurt-Bockenheim entsteht im Neubauprojekt Sophie. Bild: DIE WOHNKOMPANIE Rhein-Main GmbH

Hier wird gebaut: Frankfurts Top 3 Stadtteile

Im Europaviertel sind auch die meisten Neubauwohnungen im Vorjahr realisiert worden. Auch das mag an den Wohntürmen liegen. Wo in die Höhe gebaut wird, ist Platz für viele Wohneinheiten. Fast 300 Neubauwohnungen sind im Untersuchungszeitraum im Europaviertel realisiert worden. Auf Rang 2 liegt Rödelheim. Insgesamt 146 Wohneinheiten konnten hier neu hochgezogen werden. Knapp dahinter folgt mit 142 Wohnungen Bockenheim. Die wenigsten Neubauwohnungen entstanden im Berichtszeitraum im Westend.

Aktuelle Neubauprojekte in Frankfurt und im Umland finden Sie auf dem neubau kompass.

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