Wohnungskauf in Frankfurt lohnt sich

In Frankfurt lohnt sich der Immobilienkauf nach wie vor: wer eine eigene Wohnung oder ein Haus in der Finanzmetropole erwirbt, profitiert langfristig gegenüber Mietern von einem 44 prozentigen Kostenvorteil.

Im deutschen Durchschnitt betragen die Kostenvorteile von Käufern gegenüber Mietern rund 41 Prozent. Das steht in der Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“, die vor Kurzem veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden Anfang des Jahres 1.500 Menschen in Deutschland im Rahmen von Face-to-Face-Interviews befragt.

Dieses Jahr beschäftigten sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Sparda Banken mit der Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt. Die große Frage lautet „Lohnt der Immobilienkauf?“ Die Antwort: Ja und bis auf wenige Ausnahmen in ganz Deutschland.

Eine Wohnung für 30 Jahreshaushaltseinkommen

Im Vergleichsranking der sieben größten Städte Deutschlands nimmt Frankfurt mit seinem Kostenvorteil von 44 Prozent nach Berlin und Hamburg Platz 3 ein. Weit vor München, Düsseldorf und Köln. Insgesamt zeigt sich die Stimmung hinsichtlich des Wohnungskaufs hierzulande ausgezeichnet. Über Zweidrittel aller Deutschen sind davon überzeugt, dass sich der Kauf einer Immobilie in Deutschland generell lohnt. Und ein Viertel aller Deutschen bis zu 50 Jahren erwägt den Erwerb einer eigenen Wohnung bzw. eines Hauses.

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Brandneu in Frankfurt: Am Alten Schloß Praunheim. Bild: LBS Immobilien GmbH

Mehr als 30 Jahreshaushaltseinkommen sind in Frankfurt insgesamt durchschnittlich zur Abzahlung der Immobilie über eine Zeitspanne von 20 Jahren nötig. Damit zählt die Metropole zu den hochpreisigen Gebieten in Deutschland.

Erschwingliche Immobilien in Frankfurt sind kleiner als 100 m²

Wer in Frankfurt eine Immobilie erwirbt, die als „erschwinglich“ gilt (hier liegt ein Betrag von 242.000 Euro zugrunde), erhält weniger Wohnfläche dafür als in den meisten anderen Teilen des Landes. Für den Betrag von 242.000 Euro bekommt man in den Innenbezirken von Frankfurt eine Wohnfläche von rund 72 m². Weniger sind es nur noch in Hamburg (69 m²) und München (44 m²).

Zum Vergleich: In Deutschland erhält man in den Mittelstädten im Westteil des Landes für 242.000 Euro eine Wohnfläche von 126 m². Wer im Raum Frankfurt etwas Größeres für sein Geld will, müsste ins 8 Kilometer entfernte Fechenheim ziehen oder nach Sindlingen (16 Kilometer von der Frankfurter Innenstadt entfernt). Um die hochpreisigen Stadtteile von Frankfurt von der Innenstadt aus zu verlassen und in preisgünstige Gebiete zu gelangen (mit Quadratmeterpreisen unter 2.000 Euro) muss man in der Mainmetropole rund 15 Kilometer fahren. In Berlin und Hamburg sind es mehr als doppelt so viele Kilometer, bis man in preisgünstigere Wohnlagen kommt. Zum Vergleich: Berliner fahren rund 33 Kilometer und Hamburger ca. 34 Kilometer von der Innenstadt aus, um günstige Viertel zu erreichen.

Attraktive Neubauprojekte gibt es im gesamten Großraum Frankfurt. Stöbern Sie in der Auswahl auf dem neubau kompass.

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