Neue Strategie: Weniger Hochhäuser für Frankfurt geplant

Keine Frage: die Hochhäuser der Superlative in Deutschland entstehen derzeit in Frankfurt. Noch. Denn der neue Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef will ein Limit für Wohntürme & Co. Nächstes Jahr wird er einen neuen Hochhausrahmenplan vorlegen. Darin soll es eine Beschränkung für großzügige Hochhaus-Genehmigungen in der Mainmetropole geben.

Brisant ist, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 20 neue Hochhäuser in den Planungen sind. Nun will Wohnungsbau-Quereinsteiger Josef das Limit. Dabei geht es ihm vorrangig darum, dass weniger Standorte für Hochhäuser genehmigt werden. Als Grundlage dient der Hochhausrahmenplan aus dem Jahr 2008, der nun entsprechend überarbeitet wird. Künftig soll es keine „Sondergenehmigungen“ mehr geben für Büro- und Wohntürme, deren Höhe über 60 Meter hinaus ragt. Die Standorte von 2008 werden bleiben, mehr sind – geht es nach Plänen von Mike Josef – erstmal nicht drin. Ziel ist dabei, bestehende Wohnviertel bestmöglich zu schützen, so der Planungsdezernent, der vor seiner jetzigen Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär tätig war.

Gartenstrasse
Neubauprojekt „Gartenstrasse 137-139“ in Frankfurt-Sachsenhausen. Bild: Hermann Immobilien

Seine Pläne zum Wohnungsbau in Frankfurt stellte er vor Kurzem anlässlich der Veranstaltung „Wohn-Dialog Frankfurt am Main“ vor. Seine Diskussionspartner im Panel waren unter anderem Iris Dilger, Geschäftsführerin von DIE WOHNKOMPANIE Rhein-Main und Frank Alexander von Hermann Immobilien.

Während der Veranstaltung stellte der Dezernent klar, dass es weiterhin Hochhäuser im Rahmen eines fest definierten Plans geben wird. Nur einen übersteigerten Bau mit spontanen Sondergenehmigungen für das gesamte Stadtgebiet soll es nach der Überarbeitung dieses Plans nicht mehr geben.

Stattdessen setzt Mike Josef auf neue Stadtteile. Ihm schweben durchmischte Viertel vor mit Wohnungen für unterschiedliche Einkommen.

Neue Stadtteile auf Landschaftsschutzgebieten?

Neue Stadtviertel brauchen neue Bauflächen. In Erwägung zieht man dafür im Planungsdezernat auch bisherige Landschaftsschutzgebiete. Ein Kompromiss, ohne den es im chronisch an Wohnraum leidenden Frankfurt anscheinend nicht geht. Jetzt ist erstmal im Nordwesten der Stadt ein neues Wohnviertel in konkreten Planungen. Möglich sind dort bislang 11.000 neue Wohnungen. Wir stellen das neue Stadt-Quartier in Kürze vor.

Derweil entsteht einiges an neuem Wohnraum im Umland der Stadt und – selten aber immer noch – in Sachsenhausen. Zum Beispiel das Bauvorhaben „Gartenstraße 137-139“. Hermann Immobilien vermarktet 43 Eigentumswohnungen in gehobener Ausstattung.

Finden Sie Ihre Neubauwohnung oder das neue Haus in Frankfurt auf dem neubau kompass.

Titelbild: pixabay

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