Marktbericht: Immobilienpreise für Neubau steigen um rund 20 Prozent

Rund 18.000 Euro für den Quadratmeter zu zahlen stört in Frankfurt einige Käufer keineswegs. Das blättern sie für eine schicke Penthousewohnung im exklusiven Wohnturm gerne hin wenn der Komfort stimmt. Der Anteil an Neubau-Immobilien der Premium-Kategorie wächst in Frankfurt derzeit. Das ergibt der neue Wohnungsmarktbericht des Maklerhauses von Poll.

Von Poll hat den Hauptsitz in Frankfurt und vermittelt Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen. Das Unternehmen hat Niederlassungen in zahlreichen deutschen Städten und im europäischen Ausland.

Frankfurts begehrte Stadtviertel

In begehrten Lagen wie Sachsenhausen, Westend, Europaviertel oder auch in Wasserlagen unweit der Europäischen Zentralbank oder im Westhafen kostet der Quadratmeter zwischen 6.800 Euro und 18.000 Euro. Zahlreiche Neubauprojekte in diesen Vierteln entstehen in hochwertigen Wohntürmen.

Insgesamt betrachtet, beobachten die Immobilien-Experten aus dem Team von Poll, dass die Immobilienpreise im Neubaubereich in der Mainmetropole weiterhin anziehen. Im Vergleich zum Bericht aus dem Vorjahr verzeichnete das Unternehmen, das auch Ergebnisse aus dem Gutachterausschuss der Stadt hinzuzog, Preiserhöhungen von rund 20 Prozent im Neubaubereich. Durchschnittlich 491.900 Euro kostet die Neubauwohnung in Frankfurt aktuell. Die meisten Eigentumswohnungen wurden im Berichtszeitraum im Westend veräußert (57), gefolgt von Sachsenhausen (30) und dem Gallus (21 verkaufte Einheiten).

Eigentumswohnungen am stärksten nachgefragt

Von allen Immobilientypen, die von Poll im Berichtszeitraum verkaufte, sind 90 Prozent Eigentumswohnungen. Nur zehn Prozent entfallen auf Häuser. Dabei ging die Anzahl der verkauften Neubauwohnungen in 2016 um rund 500 Wohneinheiten auf insgesamt 1.273 zurück. Ein Jahr zuvor waren es noch 1.700. Der Grund liegt auf der Hand: zu wenig Bauflächen und zu wenig neue Projekte.

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Neue Doppelhaushälften in Frankfurt-Berkersheim im Neubauprojekt „QUATTRO“. Bild: Mertz Immobilien Consulting

Dafür zog der Verkauf im Premiumsegment entsprechend an. Während 2015 noch 108 Eigentumswohnungen der Luxuskategorie verkauft wurden, sind es nun bereits 149. Die Mehrzahl davon wechselte im Westend, in Sachsenhausen und im Europaviertel den Besitzer.

Neues Eigenheim für 850.000 Euro

Auch im Segment Neubau-Häuser verzeichnete von Poll Preissteigerungen. Ein Neubau-Haus in Frankfurt kostet derzeit 850.000 Euro. Damit rangiert die Mainmetropole deutschlandweit auf Rang 4.

Bezogen auf die Preise für Eigentumswohnungen liegt Frankfurt übrigens direkt hinter München auf Platz 2 der Preisskala.

Frankfurt zählt zu den am schnellsten wachsenden Städten in Deutschland. Bis zum Jahr 2025 werden rund 794.000 Menschen in der Mainmetropole leben. Bislang ist der Wohnraum für sie nicht gedeckt. Deshalb gehen die Experten aus dem Team von Poll davon aus, dass die Preise für Immobilien weiterhin wachsen werden. Ein Trostpflaster gibt es: in Metropolen wie London und Paris ist es sehr viel teurer als in Frankfurt.

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Titelbild: pixabay

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